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+++ ACHTUNG: Leider wurde unsere Wörmlitzer Kirche für den Besucherverkehr bauamtlich Pfeilgesperrt! +++

Foto Foto Die Dorfkirche St. Petri von Wörmlitz stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und gehört damit zu den ältesten Baudenkmalen von Halle. Sie wurde im Jahr 1184 erstmalig schriftlich erwähnt und war zunächst eine Filiale der Radeweller Kirche St. Wenzel. Während der Reformationszeit wurde sie selbstständig, seitdem gehört noch unsere kleine Böllberger Kirche St. Nikolai zu ihr. Der hallesche Barockkomponist Samuel Scheidt (1587-1654) wurde hier in der Wörmlitzer Dorfkirche getraut.

Foto Der westliche Querturm stammt aus der Zeit der Romanik. Ausgrabungen haben die Grundmauern des romanischen Kirchenbaus freigelegt. Das Kirchenschiff wurde von 1748 bis 1751 im barocken Stil umgebaut. Dabei wurden der romanische östliche Teil einschließlich halbrunder Apsis abgerissen und die Längswände nach Osten verlängert und insgesamt erhöht. Das Kirchenschiff erhielt einen geraden Ostschluss. Der Turm blieb unverändert romanisch erhalten.

Im Jahr 1967 brannte die Kirche vollständig aus, wobei die gesamte Innenausstattung verlorenging. Nur der Taufstein, der steinerne Teil des Altars und das Epitaph an der Nordwand der Kirche überstanden die Flammen. Seit 1994 befindet sich die Kirche etappenweise im Wiederaufbau. Dabei konnten schon bemerkenswerte Erfolge erreicht werden: Es wurde das Dach neu gedeckt, das barocke Tonnengewölbe wieder hergestellt, eine elektrische Anlage und die Fenster im barocken Stil eingebaut. Ganz besonders freuen wir uns, dass 2011 eine barocke Orgel eingebaut werden konnte. Schon seit Beginn des Wiederaufbaus, der noch lange nicht abgeschlossen ist, wird die Kirche für Gottesdienste und öffentliche Konzerte genutzt. Im Jahr 2016 wollen wir den Innenraum des Turmes sichern und instand setzen und wieder ein Geläut einbauen.

Radwegekirche Seit Mai 2009 ist die Wörmlitzer Kirche St. Petri „Radwegekirche am Saale-Radwanderweg“. Von nun an ist die Kirche als „verlässlich geöffnete Kirche“ von Anfang Mai bis Ende September geöffnet. Jeden Tag von 10 bis 17 Uhr lädt sie (nicht nur) Radler zu einer kleinen Rast ein. Körper und Seele können zur Ruhe kommen, in Gebet und Meditation können die Besucher neue Kraft schöpfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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